Cholesterinspiegel zu hoch – Die Wahrheit

In den letzten Jahrzehnten haben sich viele Falschaussagen zum Cholosterinspiegel manifestiert und dies mit dramatischen Folgen für die Betroffenen.

Viele Ärzte, Heilpraktiker, Ernährungsberater und fragwürdige Gesundheitsblätter raten den Menschen immer noch zu einer fettarmen Diät. Das dies unsinnig ist haben wir bereits in unserem Beitrag über Fett dargelegt. Denn Fett ist essentiell für uns Menschen, ganz im Gegensatz zum Zucker, also den Kohlenhydrathen. Doch speziell die Schulmedizin schaut nur auf den einen einzigen Wert und handelt nach Lehrbuch, mit Folgen.

LDL Cholesterin

Angeprangert wird fälschlicher Weise das LDL CholesterinSobald der Wert es als zu hoch im Blutbild auftaucht. In einem solchen Fall wird meist ein Cholesterinsenker verschrieben. Dieser senkt, wie der Name es vermuten lässt, das Cholesterin. Das Problem hierbei ist, das es eben das Cholesterin und nicht nur das LDL Cholesterin senkt. Das eine generelle Senkung des Spiegels Auswirkungen auf unsere Gesundheit hat steht ausser Frage. Eine globale Absenkung ist nicht gesund, sie schützt keineswegs gegen Herz-/Kreislauferkrankungen und versagt den Menschen sogar bessere kognitive Fähigkeiten im fortgeschrittenen Alter.
Schauen wir uns im Folgenden einmal die genauen Zusammenhänge etwas genauer an.

Ein hoher Cholesterinspiegel ist nur selten die Ursache

Ein großer Denkfehler sticht ganz klar heraus Dieser bezieht sich auf die fixe Idee, dass ein hoher LDL Cholesterinwert generell schlecht für die Gesundheit ist. Der zweite große Denkfehler ist vielfach die zu breitgestreute symptomatische Behandlung nach Lehrbuch. Hierbei wir viel zu selten die Ursache aufgetan und beseitigt. Dieses Vorgehen ist in der Schulmedizin und vielen damit zusammenhängenden Berufen trauriger Weise als Standard definiert.

Die Hauptursachen für Herz-/Kreislauferkrankungen, sowie Ablagerungen in den Gefäßen sind schwache chronische Entzündungen im Körper, die einhergehen mit einer Insulinresistenz und oxidativem Stress. Ein hoher Cholesterinspiegel hingegen ist nur in sehr seltenen Fällen die alleinige Ursache für eine Herz-/Kreislauferkrankung.

Anstatt alles an einem fixem Wert festzumachen, ist es viel zielführender sich anzuschauen, welche Indikatoren es für einen umbalancierten Cholesterinwert gibt:

  1. erhöhter Blutzuckerwert
  2. erhöhter Insulinspiegel
  3. erhöhter Langzeitblutzuckerwert
  4. erhöhte Triglyceride
  5. gesenktes HDL Cholesterin
  6. erhöhter Wert im Zusammenhang zwischen Gesamtcholesterin und HDL
  7. erhöhtes VLDL Cholesterin
  8. LDL Größe

Einer dieser Indikatoren allein ist nicht aussagekräftig. Nur im Zusammenhang ergibt sich ein Bild, mit dem eine Behandlung zielgerichtet möglich ist.

Unsere Leber und das Cholesterin

Die Leber gibt das VLDL ab, welches in ein gesundes LDL Cholesterin gewandelt wird. Da unsere Leber dieses gesunde Cholesterin gern erneut verarbeiten möchte, besitzt sie Rezeptoren dafür, wo das gesunde LDL andocken kann. Dieser Kreislauf ist normal und geschieht ebenfalls mit allen Cholesterinformen, wie zum Beispiel dem HDL.

Jetzt blicken wir nochmal auf die Hauptursachen für Herz-/Kreislauferkrankungen, sowie Ablagerungen in den Gefäßen. Die schwachen chronischen Entzündungen im Körper, die einhergehen mit einer Insulinresistenz und oxidativem Stress.
Sind diese Ursachen im Spiel, wird das gesunde Cholesterin geschädigt und schrumpft. Nun ist es ein oxidatives LDL. Da nun die LDL Größe nicht mehr zu den Rezeptoren der Leber passt, ist ein Andocken unmöglich, so dass der Kreislauf unterbrochen ist. Daher ist die LDL Größe ein sehr wichtiger Wert, da er ein Hinweis auf die Hauptursachen darstellt.
Diese Hauptursachen werden ausgelöst durch Zucker, Insulinresitenz, Lebenmittelallergien, Stress, …

Arteriosklerose Ablagerungen

Nun schauen wir kurz auf die wirkliche Ursache für Arteriosklerose-Ablagerungen.
Da sich nun das oxidative LDL anhäuft, schädigt es die innere Schicht unserer Blutgefäße. Es vergrößert die Lücken in dieser Schicht und schlüpft hindurch. Nun schlüpft als natürliche Reaktion ebenfalls eine Makrophage, also eine Fresszelle, durch die Lücke. Die Fresszelle verfolgt sozusagen, wie in einem PacMan Spiel, das oxidative LDL. Die Fresszelle hat die Aufgabe das fehlgeleitete oxidative LDL zu fangen. Einmal eingefangen umschließt die Fresszelle das oxidative LDL. Diese Fresszellen, welche ein oxidatives LDL eingefangen haben, sind die Ablagerungen in unseren Blutgefäßen.
Ein weiteres Drama spielt sich ab, denn da das oxidative LDL nun offiziell an unser Immunsystem gemeldet wurde, versucht dieses nun alles an oxidativem LDL einzufangen und so bilden sich immer mehr Ablagerungen in den Blutgefäßen.

Zwischenfazit

Es ist daher festzuhalten, dass der LDL Wert allein nicht aussagekräftig ist und immer das Gesamtbild, bis hinzu den kleinen LDL Teilen, notwendig ist. Dazu ist es immer ratsam, das der behandelnde Mediziner parallel auf den Wert der Insulinrestistenz blickt.
Der grundsätzlich falsche Weg hier ist, eine fettarme Diät zu verordnen. Der zielführende Weg ist eine kohlenhydratarme Ernährung mit viel gesundem Fett.

Das macht ein Cholesterinmedikament

Die meisten Medikamente, welche zur allgemeinen Senkung des Cholesterinwertes verordnet werden, sorgen dafür das es mehr Rezeptoren in der Leber für das gesunde LDL gibt. Da das oxidative LDL nicht an diese Rezeptoren passt, wird vermehrt das gesunden LDL aufgenommen und verarbeitet. Somit reduziert sich das freie gesunde LDL.
Doch das oxidative LDL bleibt von diesem Medikament völlig unbeeindruckt, während das Medikament dafür sorgt, dass wir weniger gesundes LDL in uns haben. Nun könnten wir positiv darauf blicken und mit Recht behaupten, dass wir zeitgleich das oxidative LDL reduzieren. Nur ist dies zu kurz gedacht. Besser ist es definitiv die Hauptursachen zu beseitigen, wie zum Beispiel den Hauptakteur in dieser Kategorie, die Insulinresistenz.
Dazu verursachen diese Medikamente weitere Probleme, indem sie ein wichtiges Enzym für die Produktion von gesundem Cholesterin blocken. Dies führt dazu, dass zeitgleich die Energie runtergefahren wird. Das hat direkte Auswirkungen auf unsere Muskeln, unser Herz, unsere Leber und auf unser Gehirn. Diese wichtigen Teile unseres Körpers werden als Resultat mit deutlich weniger Energie versorgt, als es notwendig wäre.

Fazit – Der Ausweg

Der Ausweg aus diesem ganzen Dilemma ist, komplett auf Zucker zu verzichten oder den Konsum deutlich einzuschränken. Um es dem Körper leichter zu machen, lohnt sich ein mehrtägiges Fasten. Welche Prozesse dabei im Körper ablaufen, haben wir in unserem Kurs “Alles auf Anfang – Der Reset für den Körper” zusammengefasst. Nach einem mehrtätigen Fasten ist uns vieles einfach zu süß und somit fällt es deutlich leichter auf Zucker zu verzichten. Dabei immer daran denken, was alles Zucker ist.

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